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Tierheilpraxis

Die Naturheilpraxis für Tiere ist eine mobile Praxis. Die Patienten meiner Tierheilpraxis werden von mir in ihrer gewohnten Umgebung untersucht und behandelt. Die Hausbesuche ermöglichen mir ein Verhalten vorzufinden welches sonst gerne durch den Stress des Transports oder auch der Praxissituation verfälscht wird.

Gerade für Katzen ist der Hausbesuch eine viel angenehmere Situation. Ebenso ist der Besuch eines Pferdes in seinem Stall viel stressfreier.

Alle Untersuchungen, die nicht von besonderen technischen Hilfsmitteln (Röntgen usw.) abhängig sind, wie Palpation, Inspektion und Auskultationen sind durchführbar. Gerade Untersuchungen zur Feststellung von orthopädischen Symptomen wie z. B. Gelenk-, Sehnen- und Muskel-Probleme, sowie Wirbelsäulenverschiebungen usw. sind in einer stressfreien Umgebung eine wichtige Hilfe zur Feststellung der Gesamtsymptomatik.

Ebenso ist eine Verhaltensbeobachtung unter normalen Umständen beim Hausbesuch wertvoll. Insbesondere ist bei einer ganzheitlichen Behandlung des Patienten auch sein Verhalten bzw. seelischer Zustand ein wichtiger Parameter. Die Therapieansätze der Homöopathie als auch der Akupunktur haben immer auch einen Aspekt auf das Wesen des Patienten. Gerade die Behandlung mit Bachblüten bezieht sich auf den „seelischen“ Aspekt. Hier gehören v. a. Angstzustände, Reizbarkeit und Umgewöhnungsschwierigkeiten z.B. nach Umzug in den Therapiebereich der „Bachblüten“.

Der Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln im Veterinärbereich wird eher im Bereich der Organschwächen (Leber, Niere) oder auch zur Unterstützung von Bereichen der Orthopädie und Physiotherapie liegen. Ein wichtiger therapeutischer Bereich der homöopathischen Arzneimittel ist auch die Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen. Besonders erfolgreich ist die Therapie eines Problems mit der Kombination aus Homöopathie und Akupunktur. Dies gilt sowohl für den Veterinärbereich als auch für den Bereich der Humanmedizin.

Für das Funktionieren eines Radios oder Fernsehapparates oder eines Computers gibt es eine entscheidende Grundvoraussetzung, ohne die diese Apparate tot und unbrauchbar wären: den elektrischen Strom. Befindet sich der Stecker nicht in der Steckdose und ist der Schalter, der bei modernen Geräten die Bezeichnung
"power" trägt, nicht eingeschaltet oder an eine Batterie oder einen Akku angeschlossen ist, dann läuft nichts, dann ist das Gerät stumm. Erst wenn das Gerät vom elektrischen Strom durchflossen wird, wenn jeder einzelne Baustein von dieser - nichtmateriellen! - Kraft durchströmt wird, und zwar in der gerade für jede Funktionseinheit richtigen Spannung und Frequenz, dann wird der Apparat " Lebendig", dann kann er seine ihm zugedachte Aufgabe erfüllen.
 
Aber ohne „Power" geht nichts! Für das Funktionieren eines lebenden Organismus gilt ähnliches: Auch er muss von einer Kraft durchströmt werden, sonst ist er tot. Und das muss nicht nur eine Kraft sein, die überhaupt Leben gibt, sondern die auch jeden einzelnen Baustein dieses Organismus, jedes größere und kleinere Organ, jede Zelle, jedes Moleküls, erreicht, ihm sagt, was er tun muss, und sie alle untereinander in funktionale Beziehung setzt und in gegenseitiger Harmonie erhält. Ihre Funktion muss also sein, Leben zu geben, zu erhalten, zu steuern und in Harmonie und Ausgewogenheit zu halten. Hahnemann nannte diese Kraft die "Lebenskraft" und ohne sie gibt es keinen lebenden tierischen oder menschlichen Organismus, und ohne sie würde auch die Homöopathie nicht funktionieren. Denn diese Kraft kann man beeinflussen, man kann sie aus dem Gleichgewicht bringen - wenn dies eingetreten ist - wieder ins Gleichgewicht zurückversetzen.
 
Und genau dies ist der Ansatzpunkt der Homöopathie! Vor Hahnemann haben schon andere Ärzte ähnliche Gedanken geäußert, unter ihnen der große Paracelsius. Hahnemann war der Erste, der auf dem Wege des Experiments und der exakten Beobachtung zu der Entdeckung dieser Naturphänomene kam. Was er zuerst entdeckte, war das Ähnlichkeitsgesetz. Erst im Laufe seiner Jahre und jahrzehntelangen Forschungen formulierte er immer deutlicher die Lehre von der Lebenskraft.
 
(aus G.Risch, Homöopathik, Pflaum-Verlag 1995)

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