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Was ist das Funktionsprinzip der Homöopathie?


- Ohne "Power" geht nichts -

Für das Funktionieren eines Radios oder Fernsehapparates oder eines Computers
 gibt es eine entscheidende Grundvoraussetzung, ohne die diese Apparate tot
 und unbrauchbar wären: den elektrischen Strom. Befindet sich der Stecker nicht in der Steckdose und ist der Schalter, der bei modernen Geräten die Bezeichnung 
"power" trägt, nicht eingeschaltet oder an eine Batterie oder einen Akku
 angeschlossen ist, dann läuft nichts, das Gerät bleibt stumm. Erst wenn das
 Gerät vom elektrischen Strom durchflossen wird, wenn jeder einzelne Baustein von
 dieser - nicht materiellen - Kraft durchströmt wird, und zwar in der gerade 
für jede Funktionseinheit richtigen Spannung und Frequenz, dann wird der Apparat "
lebendig", dann kann er seine ihm zugedachte Aufgabe erfüllen.
Aber ohne
„Power" geht nichts!
 Für das Funktionieren eines lebenden Organismus gilt ähnliches: Auch er muss
 von einer Kraft durchströmt werden, sonst ist er tot. Und das muss nicht
 nur eine Kraft sein, die überhaupt Leben gibt, sondern die auch jeden
einzelnen Baustein dieses Organismus, jedes größere und kleinere Organ, jede
 Zelle, jedes Moleküls, erreicht, ihm sagt, was er tun muss, und sie alle
 untereinander in funktionale Beziehung setzt und in gegenseitiger Harmonie
 erhält. Ihre Funktion muss also sein, Leben zu geben, zu erhalten, zu steuern
und in Harmonie und Ausgewogenheit zu halten. Hahnemann nannte diese Kraft die
 "Lebenskraft" und ohne sie gibt es keinen lebenden tierischen oder menschlichen
 Organismus, und ohne sie würde auch die Homöopathie nicht funktionieren. Denn 
diese Kraft kann man beeinflussen, man kann sie aus dem Gleichgewicht bringen
 - wenn dies eingetreten ist - wieder ins Gleichgewicht zurückversetzen.
Und
 genau dies ist der Ansatzpunkt der Homöopathie!
 Vor Hahnemann haben schon andere Ärzte ähnliche Gedanken geäußert, unter ihnen
 der große Paracelsius. Hahnemann war der Erste, der auf dem Wege des
 Experiments und der exakten Beobachtung zu der Entdeckung dieser
 Naturphänomene kam. Was er zuerst entdeckte, war das Ähnlichkeitsgesetz. Erst
 im Laufe seiner Jahre und jahrzehntelangen Forschungen formulierte er immer 
deutlicher die Lehre von der Lebenskraft.

(aus G.Risch, Homöopathik, Pflaum-Verlag 1995)